P9 Wohnen im Zentrum von Kulmbach

Die Bauarbeiten für die Wohnanlage Pestalozzistraße „P9“ im Herzen der Stadt Kulmbach gehen zügig voran.
Sämtliche geplante Wohnungen und Apartments sind bereits verkauft.
P9 im Zentrum von Kulmbach
 
Die beiden Gebäude  (KfW-55 Effizienzhaus) bestehen aus 1 bis 4 Zimmerwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 24 m² und 162 m² und bieten eine ideale Investitionsmöglichkeit für Eigennutzer und Kapitalanleger.

Zu den wert- und nachhaltig konzipierten Wohnungen und einer Gewerbeeinheit (Praxis / Büro) gehört eine moderne Parkgarage, die neben den Außenstellplätzen ausreichende Parkmöglichkeiten bietet.

P9 im Zentrum von Kulmbach

Planung:
Ellmer & Ellmer GmbH
Architekten und Ingenieure

Bauträger:
KonzeptBau GmbH
Nürnbergerstraße 19
95448 Bayreuth

Vertriebspartner:
JÖNA Immobilien GmbH
Grabenstr. 1
95326 Kulmbach
florian.naumann@joena.de
Tel. +49 9221 9586-21
Mobil +49 177 6948408

Servicewohnen HUGO Komfort liegt voll im Zeitplan

Die Rohbauarbeiten für das Servicewohnen mit Tagespflege HUGO Komfort in #Bayreuth sind abgeschlossen.
Zur Zeit laufen die Arbeiten für die Dachabdichtung, die Montage der Fenster und der Innenausbau für die 67 barrierefreien Wohnungen hat begonnen.
 

Das Projekt liegt voll im Zeitplan.

Servicewohnen HUGO Komfort Bayreuth
Servicewohnen HUGO Komfort Bayreuth
Servicewohnen HUGO Komfort Bayreuth
Servicewohnen HUGO Komfort Bayreuth

Planung:
Ellmer & Ellmer GmbH
Architekten und Ingenieure

Bauherr:
Präg Komfortbau Servicewohnen Bayreuth GmbH & Co. KG
Im Moos 2
87435 Kempten
Tel.: +49 831 540 22-0
info@praeg-komfortbau.de

Beratung und Verkauf:
Winkler und Brendel Immobilien GbR
Brandenburger Straße 49
95448 Bayreuth
Tel.: +49 921 151209-0
info@winklerundbrendel.de
www.winklerundbrendel.de

Kombilösung als Königsweg?

Stadthalle und Kongresszentrum als siamesische Zwillinge: Auf diese Lösung setzt der Architekt Dirk Ellmer. Die Idee von 2007 könnte jetzt durch den neuen Prüfauftrag des Stadtrats an die Verwaltung neue Aktualität bekommen.

Kombilösung als Königsweg?

Architekt Dirk Ellmer setzt auf Weiterentwicklung seines Vorschlags für ein Kongresszentrum an der Stadthalle

BAYREUTH
von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier

Es ist fast auf den Tag genau fünf Jahre her, dass Architekt Dirk Ellmer seine Vorstellung von einer Lösung für ein Kongresszentrum im Kurier exklusiv vorgestellt hat: Kongress und Kultur an der Stadthalle eine Kombilösung, die jetzt neue Aktualität bekommt.

Dirk Ellmer sagt, das “wir bewusst alle Diskussionen vorüberziehen ließen, um ein bisschen Ruhe einkehren zu lassen. Wir möchten eine sachliche Diskussion, ohne Emotionen”, wenn der Vorschlag noch einmal ins Rennen geschickt werde.” Wir sind aber in den vergangenen Wochen immer wieder von unterschiedlicher Seite angesprochen worden, warum wir die Idee nicht weiterverfolgen”, sagt Ellmer. An der Idee von Damals hat sich in den Grundzügen wenig geändert: Nach Dirk Ellmers Worten, der zusammen mit seinem Vater Peter die Gesellschaft für Planung und Projektentwicklung Ellmer und Ellmer leitet, ist zwischen 2006 und 2007 in knapp einjähriger Planungsphase die Idee gereift, an die Stadthalle eine filigrane Kongress-Architektur anzugliedern, die etwa zwei Drittel des jetzigen Geißmarktplatzes einnehmen soll. Das großzügig verglaste und zur Westseite wellenförmig angelegte Gebäude schließt direkt an die Stadthalle und Kleines Haus an – was in einer kombinierten Nutzung von Stadthalle und Kongressanbau Kapazität für Kongresse mit mehreren tausend Teilnehmern bieten könnte. Ellmer spricht von 1250 Plätzen allein im geplanten großen Kongress-Saal, im Tagungsbereich kommt er nach aktuellen Berechnungen auf bis zu 2345 Plätze.

“Die Stadthalle könnte als reines Theater genutzt werden – was ihre Zukunftsfähigkeit erhöht. “

Architekt Dirk Ellmer

Architekt Dirk Ellmer
Foto: Eric Waha

Im Gegensatz zur früheren Planung hat Ellmer auch für die Hotelfrage eine Lösung auf dem Gelände parat und zusätzlich eine weitere Option in der Nähe in der Tasche. “Wir könnten auf und neben dem Kongressteil ein Hotel mit 100 Zimmern vorsehen, ohne mit der Sichtachse zum Hofgarten in Konflikt zu kommen”, sagt der Architekt.
Was die Planung, die mit Auslöser für eine Debatte um ein Kongresszentrum für Bayreuth war, aus Sicht des Architekten reizvoll macht, ist die mehrfache Symbiose, die möglich wird: “Es kann sehr viel gemeinsam genutzt werden: Heizung und Catering, zum Beispiel, können für die Stadthalle und das Kongresszentrum gemeinsam vorgehalten werden. Außerdem wäre es möglich, erst den Kongressteil anzubauen – die Tiefgarage unter dem Geißmarkt muss ja ohnehin dringend saniert werden – und dann im Anschluss die Stadthalle sanieren. Konzerte und Theater können in der Zeit ins Kongresszentrum ausweichen.” Die Tiefgarage könne nach der aktuellen Planung um mehr als 100 Plätze in Richtung Hofgarten erweitert werden. “Ohne dass es Probleme mit dem Grundwasser geben würde. Das haben wir geprüft und mit der Schlösserverwaltung abgestimmt.”, sagt Ellmer.  “Ein großer Vorteil ergäbe sich auch für die Stadthalle: Die könnte dann nämlich als reines Theater genutzt werden- was ihre Zukunftsfähigkeit deutlich verbessert.”

Die innenstadtnahe Kombilösung, zu deren Kosten Ellmer zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage treffen will, würde dem angekündigten Sparkurs der Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe – die im Kurier-Interview die Ellmer-Lösung angeschnitten hatte – entgegenkommen, sagt der Planer.

Stadtbaureferent Hans-Dieter Striedl, der vom Stadtrat den (erneuten) Auftrag hat, Vorschläge für ein Kongresszentrum zu erarbeiten, sagt auf Nachfrage: “Die Lösung an der Stadthalle ist sicher eine der Denkvarianten. Der Knackpunkt wird bei allen Lösungen jedoch die Finanzierbarkeit sein.” Die Stadt müsste – trotz klammer Kasse- so ein Projekt selber tragen. “Es gibt sehr wenige, privat getragene Kongresszentren in Deutschland, was Hinweis darauf ist, dass so etwas wohl eher weniger wirtschaftlich funktioniert, sondern dass man natürlich auf Umwegeffekte setzen müsste – und dann den gesamtwirtschaftlichen Effekt für die Stadt betrachten muss.” Mit der Sanierung der Stadthalle könne man in jedem Fall nicht mehr lange warten, “in wichtigen Bereichen müssen wir spätestens nächstes Jahr ran”.

Internationale Pressekonferenz

PR-Gealan01
Referent Architekt Dirk E. Ellmer zum Thema: Bauplanung und Realisierung des GEALAN Logistikzentrums.

GEALAN Fenster-Systeme lud die Fachjournalisten der Fensterbranche und des Bauelementehandels aus dem In- und Ausland zu ihrer Pressekonferenz nach Oberkotzau ein. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand die Einweihung des neuen GEALAN Logistikzentrums im thüringischen Tanna und die farbigen acrylcolor Profile, die GEALAN seit 20 Jahren im Farbgebungsverfahren der Coextrusion fertigt. An beiden Tagen referierten Gastredner zu den beiden Veranstaltungsthemen und legten damit den Grundstein für engagierte Fachgespräche.

Bauplanung und Realisierung des Gealan Logistikzentrums

TANNA
GEALAN Fenster-Systme

Gealan Logistikzentrum in Tanna/Thüringen –
Ein innovatives und intelligentes Gebäudekonzept.

1. Zielsetzung des Auftraggebers

Das Ziel von Gealan Fenstersysteme war es, ein Gebäude zu schaffen, das optimale Voraussetzungen für die zukünftige Profillagerung und die daraus resultierende Logistik bietet. Gleichzeitig wurde der Anspruch gestellt, dass das Gebäude “atmen” kann: d.h. sich dem Nachfrageverhalten der Verarbeiter von Gealan Profilen und den sich verändernden Marktsituationen anpasst.
Diese Zielsetzung sollte unter Berücksichtigung des IQ-Gedankens verwirklicht werden, der für die Intelligenz der eigenen Systemlösungen und für die Qualität aller Produkte von Gealan steht. Auch im Bereich der Gebäudekonzeption sowie der Architektur des neuen Logistikzentrums sollte die IQ-Phylosophie Anwendung finden.

1.1 Flexibilisierung im System

Gealan plante die Einführung eines atmenden Mehrschichtmodells, das den jahres- und tageszeitlichen Kundenauftragsverlauf abbildet. Dieses Modell sollte dem Umstand Rechnung tragen, dass im Winter und während der Nacht weniger und im Sommer und am Tag mehr Lagerbewegung ausgeführt werden. Außerdem wurde die Lieferbereitschaft und die Lieferfähigkeit aller Produkte neu definiert. Das Logistikzentrum mit seinem Zentrallager in Tanna sollte in der Lage sein, alle farbigen Profile und alle Holzdekorprofile mit und ohne Dichtung im normalen Lieferrhythmus zu liefern – und dies ab Lager und ohne unterschiedliche Lieferzeiten.
Die übergeordnete Zielsetzung war eine ausgefeilte Lagerhaltung, um schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können.

1.2. Starker Partner zur Verwirklichung des IQ-Gedankens

Aufgrund der Erfahrung im Bereich Industrie- u. Gewerbebau war dem beauftragten Planungsbüro, der Ellmer & Ellmer GmbH, bewusst, dass zur Erreichung der gesteckten Ziele eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauherren und all seinen Unternehmens- und Fertigungsbereichen sowie die Identifikation mit der Corporate Identity und dem IQ-Gedanken notwendig war. Aufgrund sehr kurzer Entscheidungswege seitens des Auftraggebers war ein solides Fundament für eine konstruktive Zusammenarbeit vorhanden. Das beauftragte Planungsbüro hat dieses hohe Qualitätsdenken in der Planung berücksichtigt und bei der Ausführung des Gebäudes umgesetzt. Zielkriterien bei der Umsetzung waren eine hohe Planungs- u. Ausführungsqualität, ein optimiertes Zeit- und Kostenmanagement sowie die Qualitätskontrolle auf der Baustelle.

2. Aufgabenstellung für die Planungs- u. Projektentwicklungsgesellschaft

Die konsequente Verwirklichung eines innovativen u. intelligenten Gebäude- und Einrichtungskonzeptes mit folgenden Schwerpunkten war die Aufgabenstellung für die Planungs- u. Projektentwicklungsgesellschaft:

– das “atmende” Gebäude
– der Umweltgedanke
– der Wirtschaftlichkeitsaspekt

2.1. Das “atmende” Gebäude

Zielsetzung dieses Aspektes war die Symbiose zwischen Gebäude und Nutzungsanforderungen. Das Gebäude mit seinem Innenleben und seiner Lagertechnik muss sich den Bedürfnissen des Nutzers und den wechselnden Marktbedingungen anpassen; sich vergrößern und verkleinern können, es muss “leben” und “atmen”.

Diese Anforderung wurde wie folgt definiert:

a. Ermöglichung der Einführung des so genannten “atmenden Mehrschicht Modells”; das heißt,  das im Winter und nachts weniger Lagerbewegungen stattfinden als im Sommer und tagsüber.

b. Ermöglichung anderer Nutzungsmöglichkeiten durch Vermeidung einer Hightechautomatisierung im Bereich der Lagerlogistik. Der Freiheitsgrad der zukünftigen Nutzung muss gewährleistet sein. Die Lagertechnik ist mit minimalem Automatisierungsgrad auszustatten.

c. Errichtung eines zentralisierten Lagers.

d. Ermöglichung strukturierter Lagerbereiche für über 5000 Artikel wie z.B. verschiedenst farbige Profile, Holzdekorprofile, Profile mit und ohne Dichtung, Stahlaussteifungen, Dichtungen und sonstige Kleinteile.

e. Einsatz eines veränderbar und flexiblen Regalsystems zur Aufnahme von 5.600 Containern in der ersten Ausbaustufe sowie die Erweiterung um 2.000 Container in einer möglichen zweiten Ausbaustufe. Der Zeitfaktor zur jeweiligen Realisierungsstufe ist auf ein Minimum zu reduzieren.

2.2. Der Umweltgedanke

Kerngedanke dieser Ausrichtung war die Übertragung des umweltpolitischen Denkens und Handelns von Gealan Fenster-System in das Gebäude- u. Einrichtungskonzept. So ergaben Gespräche mit den eigenen Mitarbeitern, dass im Bereich der Produktion sehr hohe Umgebungstemperaturen herrschen. Dieser Tatsache wurde konzeptionell Rechnung getragen und unter Umweltgesichtspunkten berücksichtigt. Der Einbau einer Transferheizung im Lagerbereich, die die abfallende Extruderwärme aus der Produktion nutzt, wurde in die Planung integriert. Bis auf Weihnachten und Neujahr – hier ruht die Produktion – bzw. an Frosttagen erfolgt die Heizung über herkömmliche fosile Brennstoffe. An den restlichen Tagen wird die Abwärme der Maschinen zur Beheizung des Zentrallagers benutzt. Bei einem Wärmebedarf von 8 Grad Celsius Innenraumtemperatur ergibt sich hier eine Einsparung von 168.750 Liter Heizöl pro Jahr.

2.3. Der Wirtschaftlichkeitsaspekt

a. Optimierung der Planung.
Durch den Einsatz neuester computergestützter Zeichenprogramme (CAD) sowie computergestützter Ausschreibungs- Vergabe – und Abrechnungsprogramme (AVA) seitens der Planungs- Projektentwicklungs-Gesellschaft ließen sich die Vorgaben und Ziele von Gealan Fenster-Systeme in allen Bereichen realisieren.
Ein frühzeitiges Einbinder sämtlicher Fachbehörden im Planungsstadium, insbesondere der Baugenehmigungbehörde ermöglichten die optimale Umsetzung der neuen Industriebaurichtlinien. Es konnte unter anderem auf die zeit- und kostenintensive Errichtung von Fluchttunnels verzichtet und gleichzeitig das Rettungswegesystem zur Personenrettung verbessert werden. Die Brandabschnitte wurden unter Berücksichtigung der Regalstellung auf ein Minimum reduziert.

b. Optimierung der Baukonstruktion
Auf dem neuesten Stand der Technik war die wirtschaftlichste Tragkonstruktion zu finden und gleichzeitig mussten die hohen technischen Anforderungen bezüglich weitgehender Stützenfreiheit erfüllt werden. Dies gelang durch den Einsatz von Stahlbetonfertigteilen, die durch rationelle Fertigung eine extrem kurze Bauzeit ermöglichten.
Auch für die Dach- und Fassadenkonstruktion wurden industriell vorgefertigte Bauelemente eingesetzt. Der aus planerischer Sicht wichtigste Kostenfaktor war die Wahl der Konstruktion des Hallenfußbodens. Hierbei handelt es sich um das meist strapazierteste Bauteil des Gebäudes. Neben einer Belastung von 30 Tonnen pro m² musste eine riss- und wartungsfreie Oberfläche gewährleistet sein. Zum Einsatz kam eine schwimmend gelagerte oberflächenfertige Stahlbetonbodenplatte mit extrem hoher Verschleißschicht.

c. Verkürzung der Bauzeit
Neben der bereits erwähnten Optimierung der Planung und der Baukonstruktion war eine kooperative Zusammenarbeit mit den Fachbehörden, insbesondere der zuständigen Baugenehmigungsbehörde, ein entscheidender Zeitfaktor zur Erlangung der Baugenehmigung.
Durch persönliche Gespräche wurde der sonst übliche Behördenweg extrem verkürzt. Die Baugenehmigung konnte innerhalb kürzester Zeit erteilt werden.

Ein weitere wichtiger Faktor war die straffe Bauleitung sowie ein stetig fortgeschriebenes computergestütztes Zeitcontrolling.

Die Abwicklung erfolgte im folgenden Zeitrahmen:

– Auftragserteilung und Planungsbeginn November 1999
– Erteilung der Baugenehmigung für Erdarbeiten März 2000
– Vergabe der Bauleistungen März 2000
– Baubeginn (Spatenstich 5. April 2000)
– Bestückung des Regalsystems September 2000
– Inbetriebnahme des Logistikzentrums schrittweise ab November 2000

3. Das Ergebnis

Nutzfläche: 20.400 m²
Umbauter Raum: 221.000 m³
Lichte Höhe: 10 m
UK- Binder: 8,05 m
Anzahl der Regale: 260, davon 200 Stück doppelseitig
Einlagerungsmenge: 5600 Gealan-Cassetten